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BeitragVerfasst: Montag 13. Juni 2005, 15:59
von Tempelritter
@LOTKR kanst du mir auch bitte verraten wie du dir die kohlensäure selbst gemacht hast? (die welche du gekostet hast)

BeitragVerfasst: Montag 13. Juni 2005, 17:35
von Tröte
Das kann auch ich dir Sagen:
Wasser Max, Soda Stream etc... diese ganzen geräte um Leitungswasser mit Kohlensäure zu versetzen ums dann zu trinken. Wenn man jetz aber die Flasche 10 Mal durchzieht statt einmal, dann hat man eben 10 Fache konzentration :)

BeitragVerfasst: Montag 13. Juni 2005, 18:52
von Humpf
Kohlensäure ist nichts anderes als eine wässrige CO" Lösung, wenn die Lösung gesättigt ist, geht nicht mehr CO2 rein.

Was fürn Stahl hast du mit Kohlensäure geätzt?

BeitragVerfasst: Dienstag 14. Juni 2005, 14:39
von LOTKR
ganz normalen, etwas angerosteten baustah. den habe ich geschmiedet, geschliffen, gehärtet und angelassen, und danach geätzt. das metall war halt etwas heller und oxide und kohlerückstände waren weitestgehen ab. bei essigessenz war das ergebnis halt viel nüchterner. werds vielleicht mal mit stärkerer essenz probieren, so wie filnek mit surig-essig, 75%ig. mal sehen was es im großmarkt gibt...^^

BeitragVerfasst: Dienstag 14. Juni 2005, 19:05
von Humpf
... weil kohlerüchstände wasserlöslich sind...

BeitragVerfasst: Dienstag 14. Juni 2005, 20:09
von LOTKR
... weil in essigessenz immernoch 75%prozent wasser sind...

nee, darauf bin ich auch schon gekommen. aber mit kohlensäure gings gründlicher, und spätestens bei oxiden hört das wasser dann auch auf.

BeitragVerfasst: Dienstag 14. Juni 2005, 22:48
von Humpf
Ich würde folgendes vorschlagen: Deck das ganze zeug ab und mach nach der reaktion ne knallgasprobe.. wenns knallt wird da die saäure gearbeitet haben.. wenn nicht folgendes evtl.:



Kohlensäure (H2CO3) ist das Reaktionsprodukt aus Kohlendioxid und Wasser. Kohlendioxid und Wasser reagieren im wässrigen Milieu nur unvollständig. Nur 0,1 Prozent der gelösten Kohlendioxidmoleküle reagieren mit Wasser. Daher existiert sie praktisch ausschließlich im gelöstem Zustand (zum Beispiel in Mineralwasser)


Entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass Kohlenstoffsäure nicht isoliert werden kann, konnte sie tatsächlich bereits in reiner Form dargestellt werden. Bei tiefen Temperaturen und unter absoluter Abwesenheit von Wasser oder Metallionen (beide katalysieren stark die Zersetzungsreaktion zu Kohlenstoffdioxid und Wasser), kann die Kohlenstoffsäure H2CO3 als wasserklare, farblose Flüssigkeit dargestellt werden.


Kohlensäure ist eine höchst schwache zweiprotonige Säure. Sie gibt daher ihre Protonen in zwei Dissoziationsstufen an Wasser oder andere Basen ab


Das einzig basische was da reagiert, wäre asche (zunder).. was meines erachtens nach nicht ins gewicht fällt.. näcvhste möglichkeit:


iwie klappt das alles nicht... komisch.. ausserdem waren meine versuche bisher negativ.. ich werd das ganze nochmal machen und mit bildern dann wenn ich zeit hab

BeitragVerfasst: Mittwoch 15. Juni 2005, 15:37
von LOTKR
meinst du evrsuche mit geschmiedeten sachen? was hast du denn probiert zu ätzen? bei mir klappt das mit kohlensäure wunderbar, ich weiß nicht wie stark du die säure gemacht hast. bei drei-6mal einspannen und vollmachen geht das wie nix...

allerdings nutr bei den geschmiedeten sachen, bei zink hats gar nicht gewirkt..

BeitragVerfasst: Mittwoch 15. Juni 2005, 19:26
von Humpf
Hast du überhaupt gelesen w<s da oben steht? Du kannst da hundert mal reinsprudeln, die säure qwird nicht stärker.. und überleg dir mal wie das chemisch ablaufen soll..ich habs versucht, aber bin zu keiner Lösung gekommen.. Die Säutre zerfällt viel zu früh.. (dazu hab ich jetz 2 mal quellen rausgesucht!!!)

BeitragVerfasst: Donnerstag 16. Juni 2005, 08:04
von Tempelritter
Die Wirkung der Kohlensäure ist bei geschmiedetem Zeug pur mechanisch. Sie dringt zwischen Metall und Zunder ein, bei Kontakt mit dem Metall zersetzt sie sich und das entstehende CO2 sprengt den Zunder ab. Chemisch geht da sicher nix.

@LOTKR hast du jemals den PH Wert der Kohlensäure gemessen? (der gibt dir an wieviel von der Säure ionisiert ist, dh. Konzentration der Wasserstoffione welche durch Metall ersetzt werden können)

BeitragVerfasst: Donnerstag 16. Juni 2005, 12:00
von Humpf
Stimm, daran hab ich agrnicht gedacht :shock:

BeitragVerfasst: Freitag 22. Juli 2005, 21:24
von LOTKR
okeh, tempelritter, hast recht..
@ humpf: muss mich wohl etwas entschuldigen, keine ahnung in was ich mich da reingesteigert hab.
den pH-wert hab ich nicht gemessen, allerdinsg weiß ich was das ist ;-)
habe jetzt auch endlich mal kohlensäure und essig bei verzinkten ringen probiert, und da hat der essig ganz klar gewonnen. nur: jetzt sind die ringe dunkelgolden. kanns sein des des flugrost ist oder war das auch wieder ein chemischer prozess? beispielsweise eine oberflächliche verfärbung durch die entstandene reaktionswärme, vergleichbar mit einer art anlassen :irre: ?!

BeitragVerfasst: Sonntag 24. Juli 2005, 17:16
von Humpf
shit happens, ich sag auch nicht immer die wahrheit :P ;)

BeitragVerfasst: Montag 15. August 2005, 23:56
von unrealstriker
habsch grad auf www.glanlaender.de gefunden:

Habt ihr ein Kettenhemd, das nicht rostfrei ist? Seid ihr die Ölflecken auf eurem Gewande leid?
Hier kommt Abhilfe...
Ihr braucht dazu eine große Schüssel, ein paar Liter Cola, ein paar Corega-Tabs Gebissreiniger
und etwa eine Woche Zeit.

Gießt das Cola in die Schüssel und legt euer Kettenhemd hinein. Das Kettenhemd sollte ganz vom Colabad bedeckt sein. Da die Kohlensäure des Colas nach ein paar Tagen verschwunden ist,
werft alle zwei Tage zwei Corega-Tabs in die Schüssel. Nach etwa einer Woche könnt ihr das Kettenhemd aus der Schüssel nehmen und abwaschen.

Der Rost ist verschwunden und taucht auch nicht mehr auf, einölen oder anderer Rostschutz sind nicht mehr nötig. Durch das Colabad sind die Ketten wie brüniert und damit rostfrei.



möchte einer mal probieren??

BeitragVerfasst: Dienstag 16. August 2005, 12:25
von Ameise
Ich möchte dazu noch anmerken, daß eine Brünierung kein wirklich guter Rostschutz ist... Die schwarze Oxidschicht ist relativ brüchig bzw. 'offen' und verhindert nicht, daß Sauerstoff an das unterliegende Eisen gelangt - sie vermindert nur den Rost: Auch brünierte Eisenteile rosten...

Eine Brünierung ist aber dennoch schön, also lasst euch von mir nicht abhalten das zu testen! Ihr solltet nur nicht allzuviel in Bezug auf Rostschutz erwarten ;)

Zum Verfahren: vergesst nicht, das Hemd immer gut umzurühren bzw. umzudrehen und auch mal in sich umzukrempeln, da es sonst schnell passieren kann, daß einzelne Ringe oder Stellen nicht so aussehen wie der Rest.